Das Team im SPZ

Das Sozialpädiatrischen Zentrum ist eine ambulante medizinische Einrichtung, d. h. die Patienten bleiben nicht über Nacht wie in einem Krankenhaus. Falls stationäre Abklärungen notwendig sind, wird eine Aufnahme auf der Kinderstation oder in einer Fachklinik, z. B. für Kinder- und Jugendpsychiatrie, veranlasst. Die Eltern und Kinder kommen zu einem über die Leitstelle vereinbarten Termin zu den ambulanten Untersuchungen und später dann auch zu den festgelegten Terminen zu ihrem Therapeuten in die Therapie. Im SPZ gibt es mehrere Arbeitsgruppen, die als Teams bezeichnet werden.

Abb.: Gemeinsame Sitzung aller Teams im SPZ einmal wöchentlich zur Abstimmung der teamübergreifenden Behandlungen

Wer arbeitet in einem Team? Geleitet wird das Team von einem Oberarzt, der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin ist. Ihm zur Seite stehen im Team ein oder zwei weitere Ärzte, die sich in der Facharztausbildung befinden. Sie erwerben im SPZ spezielle Kenntnisse über Entwicklungsprobleme und Entwicklungsstörungen und sind in der Regel ein Jahr ihrer Facharztausbildung im SPZ. Zum Team gehört weiterhin ein/-e Psychologe/-in mit speziellen Kenntnissen im Bereich der klinischen Psychologie und Psychotherapie. Weiter gehören dazu ein Logopäde zur Betreuung der Kinder mit Sprach- und Sprechstörungen, ein oder zwei Ergotherapeuten/-innen, speziell zur Betreuung von Kindern mit Wahrnehmungsstörungen und Schwächen in der motorischen Entwicklung, der Konzentration und im Lese-Rechtschreibbereich. In jedem Team ist auch eine Montessori-Therapeutin tätig, die sich speziell mit Entwicklungsproblemen im Vorschulalter oder mit Schulkindern, die mathematische Probleme haben, beschäftigt. Ein oder zwei Krankengymnasten versorgen Kinder mit angeborenen oder erworbenen Haltungs- und Bewegungsstörungen. Eine Sozialpädagogin ist zuständig für den Bereich Sozialarbeit. Sie führt auch Therapien bei Schul- und Verhaltensproblemen durch. Außerdem macht sie in Absprache mit den Eltern Hausbesuche, berät die Eltern in Gesetzesangelegenheiten, z. B. bei Inanspruchnahme von Pflegegeld oder zur Einstufung in eine Behinderung. Dazu stellt sie einen engen Kontakt zum Versorgungs oder Jugendamt her.



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