Nuklearmedizin

Der Einsatz der Nuklearmedizin ist begrenzt.

Sie gehört aber ebenso wie die Röntgenuntersuchung in den strahlendiagnostischen Bereich. Es wird hierbei mit so genannten kurzlebigen Nukliden gearbeitet, die - an bestimmte Trägersubstanzen gebunden - in der Lage sind, bestimmte Funktionsstörungen durch Aufzeichnung mit einer Gammakamera im Organismus zu erkennen. Als Beispiele seien genannt die Skelettszintigraphie bei der Diagnostik von entzündlichen Knochenoder Gelenkserkrankungen bzw. zur Abklärung von multiplen Knochenbrüchen, z. B. bei misshandelten Kindern, sowie die Refluxszintigraphie bei schon bekannter Refluxerkrankung der harnableitenden Wege.

Abb.: Nuklearmedizinische Untersuchung - Einstellung an der Gammakamera

Diese Form der Untersuchung weist im Vergleich zur Röntgenuntersuchung eine niedrigere Strahlenbelastung auf. Sie wird deshalb in der Regel als Nachuntersuchung, nicht zur Primärdiagnostik eingesetzt.



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