Die Tagesklinik

Im Oktober 2000 wurde in Ergänzung zur vollstationären Betreuung eine Tagesklinik eröffnet.

Abb.: Der erste Patient in der Tagesklinik im Oktober 2000 bei der Neueröffnung

Während bei der vollstationären Betreuung die Patienten über Nacht im Krankenhaus bleiben, beschränkt sich die Behandlung in der Tagesklinik auf den Zeitraum zwischen 7.00 Uhr morgens und 17.00 Uhr nachmittags.

Im Wesentlichen werden in der Tagesklinik leichtere operative Eingriffe betreut, die keines längeren stationären Aufenthaltes bedürfen. Darüber hinaus dient die Tagesklinik der Durchführung diagnostischer Maßnahmen, die nicht ambulant durchgeführt werden können, andererseits auch keinen längerfristigen stationären Aufenthalt nötig machen.

Dies sind unter anderem Untersuchungen bei kleineren Kindern mit der Kernspintomographie, aber auch Röntgenuntersuchungen oder komplexe EEG- und Laboruntersuchungen. Folgende Informationen zur Tagesklinik möchten wir Ihnen in Form eines Elternbriefes geben:

Liebe Eltern, bei Ihrem Kind wurde heute bei uns eine ambulante Operation oder Untersuchung in Narkose durchgeführt. Nach der Narkose wurde Ihr Kind bei uns überwacht und dann in gutem Zustand wieder nach Hause entlassen. Für die weitere Betreuung zu Hause sollten Sie bitte Folgendes beachten: Nahrungsaufnahme bei Polypenentfernung und Paukenröhrchen

  • am OP-Tag kühle Getränke, möglichst ohne Kohlensäure, Jogurt, Fruchtzwerge oder andere breiige Kost verabreichen
  • am folgenden Tag kann normale Kost verabreicht werden Bei Beschneidung oder anderen ambulanten Operationen, die nicht im HalsNasen-Ohren-Bereich liegen, kann
  • am OP-Tag zuerst schluckweise Flüssigkeit,
  • später bei guter Verträglichkeit normale Kost gegeben werden.

Schmerzen: Sollten zu Hause wider Erwarten noch Schmerzen auftreten, kann Paracetamol als Zäpfchen oder Tabletten in folgender Dosierung bis zu maximal 4-mal täglich (alle 6 Stunden) gegeben werden:

  • Kinder < 1 Jahr 125 mg
  • Kinder 1–6 Jahre 250 mg
  • Kinder 6–12 Jahre 500 mg
  • Kinder > 12 Jahre 1000 mg

Sollten die Schmerzen so nicht ausreichend behandelbar sein, empfehlen wir eine Wiedervorstellung hier. Im Falle von auftretenden Nachblutungen sollte eine erneute Vorstellung des Kindes beim diensthabenden Arzt der Pädiatrie der Kreisklinik Altötting erfolgen (24 Stunden besetzt).

Für Rückfragen nach Entlassung können Sie sich telefonisch bis 16.00 Uhr desselben Tages an den für Ihr Kind zuständigen Arzt des Aufwachzimmers auf der Kinderstation, ab 16.00 Uhr an den diensthabenden Arzt der Kinderstation unter der Telefon-Nr. 08671/509-1334 wenden.



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