Jahr 1987

Das Jahr 1987 war für die Fortentwicklung dadurch geprägt, dass mit Herrn Oberarzt Dr. Nono Arijanto im Juli die Oberarztstelle dauerhaft besetzt werden konnte. Frau Dr. Storch war zuvor in den wohlverdienten Ruhestand getreten. In der ursprünglichen Planung sollte die Stelle mit ihrem Ausscheiden gestrichen werden, doch nun war es möglich, im Bereich der Neonatologie und Intensivmedizin dauerhaft abgesichert die Aktivitäten zu steigern. Dies führte dazu, dass im Oktober 1987 der erste Blutaustausch bei Gelbsucht in Altötting durchgeführt wurde.

Abb.: Oberarzt Dr. Nono Arijanto auf dem Neugeborenen-Intensivzimmer beim Blutaustausch

Die Zahl der intensiv behandlungsbedürftigen Fälle nahm kontinuierlich zu. Da aber eine genehmigte Intensivstation noch nicht bestand, musste ein großer Teil dieser Kinder nach Landshut, Passau und München verlegt werden. Auch die Kinderkardiologie wurde in das Versorgungsspektrum aufgenommen (Kapitel 9).

In der Kinderstation im Kreiskrankenhaus Alt-/Neuötting war bereits in der Planung ein Spielzimmer vorgesehen. Es bestand allerdings keine Stelle für eine Kindergärtnerin.

Auf Initiativen aus der Bevölkerung hin beschloss der Krankenhausausschuss im Jahr 1987, Frau Ixmeier und Frau Wagner mit der ehrenamtlichen Betreuung der Kinder zu beauftragen.

Abb.: Frau Ixmeier im Spielzimmer mit Patienten der Kinderstation

Im Jahr 1988 kam als dritte Betreuerin Frau Hummel hinzu, im Jahr 1990 Frau Johanna Schmidt, die den Kindergarten, inzwischen auf einer Teilzeitstelle, noch heute betreut.



Copyright ZKJ
Altötting und
nytec-multimedia
2014