Jahr 1991

Im Jahr 1991 erfolgte die Gründung des Sozialpädiatrischen Zentrums. Bis zur Gründungsversammlung am 15.04.1991 im Landratsamt Altötting liefen noch intensive Verhandlungen in vorbereitenden Sitzungen mit den betroffenen Verbänden und Ämtern.

Abb.: Gründungsversammlung des SPZ am 15.04.1991 (von links nach rechts): Herr Landrat Seban Dönhuber (MdS), Herr Kreiskämmerer Rapp, PD Dr. Ronald Schmid, Herr Regierungsdirektor Loibl in Vertretung des Landkreises Mühldorf. Im Hintergrund Herr Eduard Baumann, Kreisredakteur des Alt-/Neuöttinger Anzeigers

Landrat Seban Dönhuber stellte den Antrag zur Gründung des Sozialpädiatrischen Zentrums an die Kassenärztliche Vereinigung und schlug den Chefarzt der Pädiatrischen Abteilung in Personalunion auch als Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums vor. Diesem Antrag wurde mit Beschluss vom 27.03. und 03.04.1991 stattgegeben, der Betrieb wurde am 01.07.1991 aufgenommen. Die ersten Mitarbeiter waren der noch heute amtierende Stellvertreter, Herr Oberarzt Dr. Hermann Kühne, Herr Diplom-Psychologe Dr. Donczik und Frau Findelsberger, Montessori-Therapeutin. Zum 1. Vorsitzenden des Vereins wurde PD Dr. Ronald G. Schmid, zum Geschäftsführer Herr Roland Hampel, als Beisitzer wurden Herr Germar Spaett und Herr Herbert Hofauer gewählt, die alle heute noch im Amt sind. Als Zweiter Vorsitzender wurde in den Vorstand bis zum 20.07.1992 Herr Anton Ober, bis 23.02.1995 Frau Gertrud Huber und ab 23.02.95 Herr Max Beyerlein gewählt, alle aus dem Landkreis Rottal-Inn. Herr Beyerlein schied am 18.06.98 mit seiner Pensionierung als Vorstandsmitglied aus. Der Landkreis RottalInn delegierte an seiner Stelle Herrn Karl-Heinz Wimmer. Zum 2. Vorsitzenden wurde am 18.06.98 Herr Bürgermeister Herbert Hofauer gewählt. Durch eine Satzungsänderung wurde am 11.11.1997 als sechstes Vorstandsmitglied und Vertreter des Landkreises Mühldorf Herr Rainer Siebzehnriebl aufgenommen.

Am 02.10.1991 erfolgte die offizielle Einweihung des SPZ mit zahlreichen Festreden, unter anderem auch von Herrn Landrat und Senator Seban Dönhuber, ohne dessen intensive Aktivität der Verein in der umfassenden Form nicht zustande gekommen wäre. Professor Dr. Theodor Hellbrügge, amtierender Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie, hielt einen Vortrag über die Entstehung der Sozialpädiatrie. Professor Dr. Hubertus von Voss überbrachte als Leiter des größten bundesdeutschen Sozialpädiatrischen Zentrums in München nachbarschaftliche Grüße und wies auf die Probleme bei der Diagnostik in der Sozialpädiatrie hin.

Abb. 3.18 Nachbarschaftliche Wünsche von Prof. v. Voß, Leiter des Kinderzentrums München, bei der Fortbildungsveranstaltung zur SPZ-Eröffnung am 02.10.1991

Der Abend klang im "Postkeller" aus

Abb.: Am Abend der Einweihungsfeierlichkeiten im "Postkeller" (von links nach rechts): Frau Gerda von Voss, Professor Dr. Dr. h. c. Theodor Hellbrügge, Frau Jutta Hellbrügge, Frau Ingrid Lickleder, Professor Dr. Franz Schmid

Abb.: Frau Ursula Schmid, Professor Dr. Hubertus von Voss (heute Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Nachfolger von Professor Dr. Hellbrügge), Raimund Schmid (Geschäftsführer des Deutschen Kindernetzwerkes)



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