Jahr 1993

Das Jahr 1993 war geprägt durch den weiteren Ausbau der neonatologischen Intensivstation und der dafür erforderlichen Schulung sowohl der Schwestern als auch der Ärzte.

Abb.: Die Intensiv-Neonatologie nach dem Umbau im Vollbetrieb (von links nach rechts): Oberarzt Dr. Schuierer, Chefarzt Dr. Gastroph, Chefarzt PD Dr. Schmid, Schwester Brigitte Prähofer

Das Sozialpädiatrische Zentrum entwickelte sich mit dem Aufbau des zweiten Teams fort, so dass sich erste Überlegungen zur Bewältigung des zusätzlichen Platzbedarfes ergaben.

Ein besonders problematischer Bereich der Pädiatrie ist die Betreuung krebskranker Kinder. Die Betreuung der Tumorpatienten wird von den Tumorzentren in München gesteuert. Viele Patienten nehmen allerdings die ambulante Möglichkeit in Anspruch, Kontrolluntersuchungen in Altötting durchführen zu lassen, um die Fahrten nach München zu reduzieren.

Außerdem werden akute Komplikationen stationär vor Ort in Altötting behandelt, sofern die Aufnahme in ein Tumorzentrum dafür nicht erforderlich ist.

Im Laufe der Jahre hatte sich durch die Aktivität von Frau Eichinger die Kinderkrebsgruppe BALU gegründet (Kapitel 28.3). Einer der Höhepunkte der Gruppentreffen war im November 1993 der Besuch und die Lesung von Ottfried Fischer im Kreiskrankenhaus Alt-/Neuötting.

Abb.: Ottfried Fischer bei einem Besuch der Kinderkrebsgruppe BALU im November 1993

Vorausgegangen war eine Spende der Aktion "Sternstunden" des Bayerischen Rundfunks an die Gruppe BALU.

Abb.: Chefarzt Dr. Grotemeyer bei der Lieferung des Magneten für den Kernspintomographen im August 1994



Copyright ZKJ
Altötting und
nytec-multimedia
2014