Jahr 2003

Im Frühjahr 2003 wurde die zweite Drillingsgeburt innerhalb eines halben Jahres entbunden. Darüber hinaus wurden im gesamten Jahr 2003 28 Zwillingsschwangerschaften an der Kreisklinik Altötting ärztlich versorgt.

Abb.: Bericht zur zweiten Drillingsgeburt innerhalb eines halben Jahres nach der Neustrukturierung der neonatologischen Intensivstation

Durch die in den Jahren 2000 bis 2003 durchgeführten Strukturanpassungen im personellen und baulichen Bereich wurde die adäquate und dem wissenschaftlichen Stand entsprechende Versorgung derartiger Schwangerschaften möglich.

Ein besonderer Höhepunkt war die Genehmigung einer Kinder- und Jugendpsychiatrischen Tagesklinik mit Ambulanz durch den Landesplanungsausschuss Bayern im Juli 2003.

Der erste Antrag war durch Landrat Dönhuber im Jahr 1997 gestellt worden. Nach Abschluss eines Kooperationsvertrages zwischen dem Zentrum für Kinder und Jugendliche Inn-Salzach und dem Bezirk Oberbayern wurde die Genehmigung nach umfassender Prüfung erreicht. Mit dieser Genehmigung begann die Planungsphase und Beantragung der Landesmittel zur Erstellung des für diese Abteilung erforderlichen Baues als Aufstockung auf das bestehende Sozialpädiatrischen Zentrum.

Im Vorfeld war im Mai 2002 aus dem Verein "Sozialpädiatrisches Zentrum InnSalzach e.V." durch eine Satzungsänderung mit Aufnahme des Bezirks Oberbayern als Mitglied der Verein "Zentrum für Kinder und Jugendliche Inn-Salzach e. V." gegründet worden. Der neue Träger hatte neben der Fortführung des Betriebes des Sozialpädiatrischen Zentrums die Aufgabe, auch eine Kinder- und Jugendpsychiatrie zu errichten und im Anschluss daran zu betreiben.

Abb.: Bericht des Alt-Neuöttinger Anzeigers vom 24.07.2003 über die landesplanerische Genehmigung der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Tagesklinik mit Ambulanz

Bei einer der zahlreichen Fortbildungsveranstaltungen für Kinder- und Hausärzte im März 2003 war eines der Hauptthemen die Vermeidung des plötzlichen Kindstod. Dazu hatten die Mitglieder des Qualitätszirkels Inn-Salzach eine Broschüre zur Vermeidung des plötzlichen Kindstodes entworfen.

Abb.: Die Broschüre zur Vermeidung des plötzlichen Kindstodes erfreute sich im ganzen Bundesgebiet großer Beliebtheit

Diese Broschüre musste bereits im November 2003 mit dem Druck weiterer 6000 Exemplare neu aufgelegt werden, weil Anfragen aus ganz Deutschland kamen.

Nach der landesplanerischen Genehmigung des Neubaues wurde durch das Architekturbüro Lukas aus München in Zusammenarbeit mit dem Büro Winkler/ Berndt in Altötting die Bauplanung vorgenommen.

Der Terminplan war so gedrängt, dass mehrere Maßnahmen nebeneinander laufen mussten. Zum Beispiel erfolgte am 26.11.2003 die Unterzeichnung des Bauantrages auf dem Parkplatz des Klinikums Großhadern nach der Besichtigung eines Fertigbauprojektes im Klinikum Großhadern.

Abb.: Unterzeichnung des Bauantrages am 26. November 2003 auf dem Parkplatz des Klinikums Großhadern. Von links nach rechts: Geschäftsführer Roland Hampel vom ZKJ, Herr Winkler vom Architekturbüro Berndt/Winkler, Prof. Dr. Schmid, Architekt Christian Lukas und Herr Diplom-Ingenieur Martin Johannsen, der Projektsteuerer. Im Anschluss daran wurden die Pläne direkt beider Regierung von Oberbayern abgeliefert.

Am 6. Dezember 2003 besuchte der Nikolaus mit seiner Engelsschar wie fast jedes Jahr die Abteilung für Kinder und Jugendliche in der Kreisklinik.

Abb.: Der Nikolaus des Altöttinger Christkindlmarktes besucht mit seiner Engelsschar am Nikolaustag 2003 die Abteilung für Kinder und Jugendliche. Im Hintergrund Herr Steuger vom Wirtschaftsverband Altötting

Der Nikolaus geht dabei von Zimmer zu Zimmer und von Kind zu Kind, um auch den stationär behandlungsbedürftigen Kindern die vorweihnachtliche Atmosphäre zu vermitteln.



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