Jahr 2004

Das Jahr 2004 begann zunächst mit der Ankündigung der Bayerischen Staatsregierung, in Folge von Sparmaßnahmen sämtliche Neubauprojekte im Krankenhausbereich zu streichen. Dieser Entschluss wurde im Laufe der darauf folgenden Monate wieder etwas aufgeweicht und es wurden Mittel für Neubauprojekte in beschränktem Umfang zur Verfügung gestellt. Durch intensive Aktivitäten der Landtagsabgeordneten, Frau Ingrid Heckner, Herrn Landrat Erwin Schneider, Herrn Geschäftsführer Hampel und der Regierung von Oberbayern konnte erreicht werden, dass am 10. Mai 2004 die Genehmigung zum Baubeginn erteilt wurde. Im Frühjahr 2004 wurden zur Durchführung des geplanten Projektes vom Zentrum für Kinder und Jugendliche durch engagierte Vermittlung des 1. Bürgermeisters der Stadt Altötting, Herrn Herbert Hofauer, ein ca. 6500 qm2 großes Grundstück nördlich des bestehenden Baues angekauft und ca. 9000 qm2langfristig gepachtet. Die geplante Baumaßnahme belief sich auf etwas mehr als 5 Millionen Euro und beinhaltete Folgendes:

  1. Bau einer Kinder- und Jugendpsychiatrischen Tagesklinik
  2. Bau einer Kinder- und Jugendpsychiatrischen Ambulanz
  3. Bau einer Schule für die Patienten der Tagesklinik
  4. Erweiterung des Sozialpädiatrischen Zentrums
  5. Erweiterung des Eingangs-, Warteund Verwaltungsbereiches im Erdgeschoss
  6. Erweiterung der Außenanlagen und Bau von ca. 120 zusätzlichen Parkplätzen.

Die Grundsteinlegung erfolgte am 19.Juli 2004.

Abb.: Grundsteinlegung für den Neu- und Erweiterungsbau. Von links nach rechts: 1. Vorsitzender Prof. Dr. med. Ronald Schmid, Landrat Erwin Schneider, MdL Ingrid Heckner, Ministerialrat Dr. Hans Neft (Sozialministerium München), Geschäftsführer Roland Hampel, Bezirkstagspräsident Franz Jungwirth, 1. Bürgermeister Herbert Hofauer

Das Zentrum für Kinder und Jugendliche hatte zu diesem Zeitpunkt 52 Angestellte und freie Mitarbeiter.

Abb.: Das Personal des SPZ vor der Grundsteinlegung am 19. Juli 2004 im Außenbereichdes SPZ

Ein weiterer Höhepunkt war die Vernissage "Indonesische Impression" von Oberarzt Dr. Nono Arijanto am 29. Juli 2004, der seit Juli 1987 als stellvertretender Oberarzt im Zentrum für Kinder und Jugendliche tätig ist. Dr. Arijanto stellte selbst angefertigte Fotos von hoher künstlerischer Qualität zusammen und organisierte mit diesen Bildern eine Ausstellung.

Abb.: Oberarzt Dr. Arijanto erläutert die Impressionen aus seiner Heimat Indonesien dem interessierten Publikum

Sie dauerte bis zum Herbst 2004. Einige der Bilder wurden nach Beendigung des Neubaues dort aufgehängt.

Im Juli 2004 übernahm Dr. Peer Hantschmann die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe als Chefarzt-Nachfolger von Herrn Dr. Gastroph. Im November 2004 stellte Herr Dr. Hantschmann sein Konzept einer modernen geburtshilflichen Versorgung im Qualitätszirkel Inn-Salzach (Kapitel 8 und 15) vor.

Abb.: Der Chefarzt der Geburtshilfe und Gynäkologie, Dr. Peer Hantschmann, stellt sein Konzept der Neugeborenenversorgung beim Qualitätszirkel Inn-Salzach vor

Die äußerst erfolgreiche Tätigkeit im Bereich der Geburtshilfe und Neugeborenenmedizin von Herrn Dr. Gastroph mit einer kompletten Neustrukturierung ab 1985 fand damit einen würdigen Nachfolger. Bereits im Juli 2004 wurde nach 1992 und 2002 die neonatalogisch-pädiatrische Intensivstation erneut erweitert und umgebaut und den technischen Entwicklungen angepasst.

Mit Schreiben vom 12.07.2004 des Bayerischen Sozialministeriums wurden 15 "Psychosomatische Betten" innerhalb der Station für Kinder und Jugendmedizin an der Kreisklinik Altötting genehmigt.

Nach den erforderlichen Vorbereitungen wurden die ersten Betten aus diesem Kontingent im Februar 2005 in Betrieb genommen.



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