Jahr 2005

Unbeeinflusst von den laufenden Bauaktivitäten wurde das Fortbildungsprogramm des Zentrums für Kinder und Jugendliche auch im Jahr 2005 fortgeführt. Zu der traditionell großen Fortbildungsveranstaltung im Frühjahr kam der Ärztliche Direktor der von Hauner´schen Kinderklinik und designierte Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität München, Prof. Dr. med. Dietrich Reinhardt, zum 20. Mal zu einem Fachvortrag. Am Vorabend erfolgte anlässlich dieses Jubiläums eine Eintragung von Prof. Dr. Reinhardt in das Goldene Buch der Stadt Altötting.

Abb.: Prof. Dr. Dietrich Reinhardt beim Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Altötting. Rechts 1. Bürgermeister Herbert Hofauer, links Prof. Dr. Ronald Schmid

Auch intern wird das Personal regelmäßig fortgebildet. Im Jahr finden ca. 30 Fortbildungsveranstaltungen der Ärzte und Schwestern im Zentrum für Kinder und Jugendliche Inn-Salzach statt. Diese Veranstaltungen werden in guter Kooperation interdisziplinär durchgeführt.

Abb.: Oberarzt Dr. Arijanto bei der Reanimationsfortbildung mit den Schwestern im Mai 2005. Hier beim Erklären des Aufsetzens der Maske für die Maskenbeatmung

Zur Entwicklung und zum Aufbau der neuen Kinder- und Jugendpsychiatrischen Abteilung nahm Frau Dr. Bärbel Donath als Chefärztin Anfang 2005 ihre Tätigkeit am Zentrum für Kinder und Jugendliche auf.

Abb. Die Vorstellung der Chefärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Frau Dr. Bärbe l Donath, erfolgte auf einer Pressekonferenz im Mai 2005 in Anwesenheit des Ärztlichen Direktors der Heckscher Klinik, Herrn Dr. Franz Joseph Freisleder

Voraussetzung hierfür war eine Neustrukturierung des gesamten Zentrums für Kinder und Jugendliche inklusive der Station für Kinder und Jugendmedizin an der Kreisklinik. Die Struktur des Zentrums für Kinder und Jugendliche Inn-Salzach ist in der folgenden Abbildung dargestellt.

Abb.: Die organisatorische Struktur des ZKJ Inn-Salzach seit 2002

Es besteht eine enge Kooperation zur Station für Kinder und Jugendmedizin (Kapitel 4), zur Ambulanz (Kapitel 5) und zur Berufsfachschule für Kinderkrankenpflege (Kapitel 27). Darüber hinaus ist essentieller Bestandteil einer qualitativ hochwertigen Versorgung die Zusammenarbeit mit den operativen Fachbereichen (Kapitel 10), der Geburtshilfe und Gynäkologie (Kapitel 15), der radiologischen Abteilung (Kapitel 13.2) und den niedergelassenen Ärzten (Kapitel 8). Die Patientenzahl steigerte sich von 1362 im Jahr 1984 über 10 248 im Jahr 1998 auf 15 277 im Jahr 2004.

Die Entwicklung der Patientenzahlen in den verschiedenen Bereichen des Zentrums für Kinder und Jugendliche, aber auch die häufigsten Untersuchungen von 1988 bis 2004 sind in Tabelle 3.1 dargestellt.

Bei den 15 277 im Jahr 2004 behandelten Patienten wurden insgesamt 30 459 Diagnosen gestellt, die im Anhang des Buches tabellarisch aufgeführt sind.

Parallel zur Patientenversorgung liefen die Baumaßnahmen termingerecht weiter.

Der im Jahr 2002 neugewählte Vorstand (1. Vorsitzender Prof. Dr. Ronald G. Schmid, 2. Vorsitzender Herr Anton Oberbauer, Vertreter der Heckscher Klinik, Geschäftsführer Herr Roland Hampel, Frau Ulrike Wenzig, Vertreterin des Bezirks Oberbayern, Herr Peter Scheubert, Vertreter des Landkreises Altötting, Herr Rainer Siebzehnriebl, Vertreter des Landkreises Mühldorf am Inn, Herr Karl-Heinz Wimmer, Vertreter des Landkreises Rottal-Inn, Herr Germar Spaett, Vertreter der Caritas, Herr Herbert Hofauer, Vertreter der Arbeiter Wohlfahrt) konnte am 21. Juni 2005 die von ihm in großem Einvernehmen geplante und begleitete Baumaßnahme abnehmen.

Abb.: Der Vorstand des Zentrums für Kinder und Jugendliche bei der Bauabnahme am 21. Juni 2005 im neuen Eingangsbereich. Von links nach rechts: Karl-Heinz Wimmer, Herbert Hofauer, Peter Scheubert, Roland Hampel, German Spaett, Anton Oberbauer, Rainer Siebzehnriebl, Ulrike Wenzig, Dr. Ronald Schmid

Angepasst an die Entwicklung wurden der um circa 120 Stellplätze erweiterte Parkplatz und der Eingangs- und Wartebereich.

Tab.: Die Entwicklung zum Zentrum für Kinder und Jugendliche von 1988 bis 2004 anhand ausgewählter statistischer Parameter zu den Patientenzahlen und zu einzelnen erbrachten Leistungen

Abb.: Die Wartezone wurde um einen Wartebereich für Jugendliche mit Internetzugang, Aquarium, Info- und Lesenischen erweitert

Darüber hinaus wurde Wert auf dezentrale Wartebereiche an mehreren Stellen des Hauses gelegt. Einen optischen Eindruck der neuen Räume aber auch neuer Entwicklungen vermitteln die folgenden Abbildungen.

Abb.: Das erste Frühstück in der Tagesklinik der Kinder und Jugendpsychiatrie in Altötting nach der Eröffnung am 5. 9 2005. Das Frühstück gehört wie der gesamte strukturierte Tagesablauf mit zum Therapiekonzept

Abb.: Das Neugeborene wird zum Transport auf die pädiatrische Intensivstation unterden stolzen Augen des Vaters in den Transportinkubator gelegt. Neben dem Vater die Chefärzte Dr. Schmid von der Pädiatrie und Dr. Hantschmann von der Geburtshilfe. Im Vordergrund Schwester Sabine Utz, Brigitte Prähofer und Oberarzt Dr. Schuierer

Abb.: Der Ärztliche Direktor der Heckscher Klinik Dr. Franz Joseph Freisleder (3. v. links) und Chefärztin Dr. Bärbel Donath von der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Altötting (4. v.links) bei der Eröffnung der Außenstelle Waldkraiburg der Institutsambulanz der Heckscher Klinik am 1. Juli 2005. Die Außenstelle wird in enger auch personeller Kooperation der beiden Institutionen betrieben

Abb. Gründungsversammlung des Vereines Kinder- und Jugendärzte Inn-Salzach-Rottam 21. 7. 2005. Von links nach rechts: Dr. Scheffel, Mühldorf; Dr. Täuber, Eggenfelden; Dr. Schmid, Pfarrkirchen; Dr. Sperlich, Ampfing; Dr. Mace, Eggenfelden; Dr. Meister, Pfarrkirchen; Dr. Köring, Altötting; Dr. Mittermeier, Burgkirchen; Dr. Gaisbauer, Simbach; Dr. Staudt, Neuötting; Dr. Schmid, ZKJ. Die Kinderärzte beabsichtigen zunächst eine gemeinsame Regelung des Wochenend- und Feiertag-Bereitschaftsdienstes zwischen dem Zentrum für Kinder undJugendliche, der Kreisklinik und den niedergelassenen Kinderärzten (Seite 151)

Abb.: Luftaufnahme der Kreisklinik Altötting im September 2005. Das Zentrum für Kinder und Jugendliche Inn-Salzach hebt sich als heller, jetzt zweigeschossiger Anbau gut erkennbar im Nordosten von der Kreisklinik ab. Auch die Parkplatzerweiterung um 120 Plätze ist durch den dunklen Teerbelag gut erkennbar



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