Welche Aufgabe hat die "Therapiestunde" im SPZ?

Das aktive Teilnehmen am Therapiegeschehen erleichtert den häuslichen Therapietransfer und gibt Ideen und Anregungen für die Übertragbarkeit der Materialarbeit auf Gegenstände des täglichen Lebens im häuslichen Bereich, weg von der künstlichen Therapiesituation in die natürliche Spielsituation.

Die ganze familiäre Umgebung wird so zu einem "Therapeutikum", ohne dass sie des Kindes wegen verändert werden muss. Es entsteht also keine "Medizinierung" oder "Pädagogisierung" der Familie.

Wir alle, die wir auf die kindliche Entwicklung Einfluss nehmen, müssen uns ständig in Geduld üben, was die Weiterentwicklung des Kindes betrifft. Erfolgt sie, gibt uns das die Kraft, ihm weiter zu helfen.

Dr. Maria Montessori drückte dies wie folgt aus: 

"Wer ungeduldig ist, versteht es nicht, den richtigen Wert der Dinge zu erkennen. Er erkennt nichts anderes an als die eigenen Triebe und die eigenen Befriedigungen." "Ein Warten ohne den sofortigen Erfolg zu sehen, das ist es, was die meisten nicht ertragen können und was ihnen den Eindruck macht, Zeit zu verlieren."



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