Beratung in sozialrechtlichen Angelegenheiten

Im Rahmen der familienbegleitenden Tätigkeit findet häufig auch eine sozialrechtliche Beratung statt.

Abb.: Elternberatung als wichtige Komponente sozialpädagogischer Arbeit

In dieser werden der Familie die gesetzlichen Möglichkeiten aufgezeigt, um gegebenenfalls einen Nachteilsausgleich und Unterstützung zu erhalten.

Die Fragen der Betroffenen liegen meist im Bereich des Sozialgesetzbuches.

Beispiel:

  • Die Pflegeversicherung (SGB XI), das Schwerbehindertengesetzes (SGB IX), "Welche finanziellen Hilfen stehen mir bei einem behinderten Kind zu? Wo und wie muss ich sie beantragen?"
  • Alle spezifischen Leistungen nach dem Bundessozialhilfegesetz (SGB XII), "Kann ich Hilfen nach dem BSHG beantragen? Welche Einkommensgrenzen gibt es?"
  • Hilfen durch das Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) "Gibt es Möglichkeiten, Hilfe bei der Erziehung zu erhalten? Wo und wie könnte mein Kind auch nachmittags betreut werden?"

Des Weiteren

  • Informationen über Mutter-Kind-Kuren, Ferienfreizeiten, Erziehungsurlaubs- und Erziehungsgeldregelungen.

Inhalt der weiteren Beratung kann auch sein, den angemessenen Kindergarten bzw. die leistungsgerechte Schulform für das Kind zu finden und entsprechende Kontakte herzustellen.

Beim Ausfüllen der Formulare unterstützt der Sozialpädagoge die Eltern und begleitet sie ggf. bei Behördengängen.



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