Sozialpädagogik am Zentrum für Kinder und Jugendliche

Jutta Reining-Evering, Kerstin Hader, Jürgen Fenk, Kerstin Schwede, Dr. Christoph Neyer

Überblick

Sozialpädagogik und Sozialarbeit werden unter dem Begriff der Sozialen Arbeit vereint. Eine klare Trennung von Sozialpädagogik und Sozialarbeit hinsichtlich verschiedener Arbeitsfelder und Tätigkeiten erfolgt nicht. Der Einfachheit halber wird im Folgenden der Begriff Sozialpädagogik verwendet.

Die Sozialpädagogik richtet sich an Menschen jeden Alters und aus allen Bevölkerungsgruppen in unterschiedlich erschwerten Lebenslagen. Sie kann in den verschiedensten Bereichen aktiv werden, z. B. als Frühförderung oder Vorschulerziehung, im Heimbereich, bei Jugendämtern, Beratungsstellen und als Arbeit mit alten Menschen oder Ausländern. Ausgangspunkt des sozialpädagogischen Handelns ist das Bemühen um die Selbstverwirklichung der Betroffenen. Der Sozialpädagoge soll den Menschen Hilfe bieten, sie befähigen, ihre Probleme zu bewältigen und ihre Lebensaufgabe zu erfüllen. Er gibt ihnen Impulse, Rahmenbedingungen ihrer Umwelt zu verändern, und ermöglicht so die gesellschaftliche Eingliederung bzw. Wiedereingliederung.

Im Sozialpädiatrischen Zentrum befasst sich die Sozialpädagogik mit Kindern und Jugendlichen, die in ihrer persönlichen Entwicklung Förderung brauchen oder von belastenden Situationen betroffen sind.

Abb. Darstellung von Gefühlen zur Förderung des Einfühlungsvermögens

Sie, ihre Eltern und Bezugspersonen werden beraten und unterstützt. Der Sozialpädagoge versucht dabei, die jungen Menschen in ihrer Gesamtsituation zu betrachten und "Hilfe zur Selbsthilfe" anzubieten.

In enger Zusammenarbeit mit dem Betroffenen, dem sozialpädiatrischen Team und anderen Beteiligten, z. B. Lehrern, Erziehern und anderen Fachdiensten, werden mögliche Lösungswege erarbeitet. 

Folgende Tätigkeitsschwerpunkte seien aufgeführt:



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