Kontakte und Vermittlungen zu anderen Einrichtungen

Einen wesentlichen Bestandteil der Arbeit im Sozialpädiatrischen Zentrum stellt die Kontaktaufnahme und Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und Institutionen dar. Diese erfolgt selbstverständlich nur nach Absprache und mit Einverständnis der Eltern. Häufig ist ein regelmäßiger Kontakt und Austausch mit dem Kindergarten, der Schule, dem Hort etc. notwendig.

Auch gibt es Situationen, in denen die Zusammenarbeit der Familie mit weiteren Einrichtungen sinnvoll ist, wie unter anderem dem Sozialpsychiatrischen Dienst, der Suchtberatung, der Schuldnerberatung, der Offenen Behindertenarbeit.

Für verschiedene Probleme existieren auch Selbsthilfegruppen, die meist von Eltern betroffener Kinder gegründet wurden (z. B. bei Trisomie 21, bei Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom). Der Sozialpädagoge kennt die Gruppen und kann auch Kontakt zu ihnen herstellen.

Gelegentlich ergibt sich auch eine Zusammenarbeit mit dem Jugendamt. Maßnahmen der Jugendhilfe, die vom Jugendamt gewährt werden können, sind z. B. eine Betreuung in einer heilpädagogischen Tagesstätte oder eine sozialpädagogische Familienhilfe. Diese "Netzwerkarbeit", gestattet also neue Sichtweisen auf die familiäre Situation, bringt neue Informationen, ermöglicht Absprachen oder dient dazu, den Eltern weitere Hilfen zu erschließen.



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