Karies (= Zahnfäule) –Vorsorge mit Fluor

Große wissenschaftliche Untersuchungen haben belegt, dass gegen Karies (= Zahnfäule) durch die Gabe von Fluor vorgebeugt werden kann.

Abb.: Schwere Karies bei mangelhafter Zahnpflege. Karies ist häufig kombiniert mit einerchronischen Entzündung der Zahnschleimhaut - wie auf diesem Bild im Oberkiefer ersichtlich

Aus diesem Grunde wird zumeist die Gabe von Fluor in den ersten Lebensjahren empfohlen. Sie können dies tun, indem Sie die Vitamin-D-Vorsorge und die Karies Vorsorge kombinieren. Hierzu sollte jeden Tag eine D-Fluor-Tablette gegeben werden. Dies sollte aber nicht durchgeführt werden, wenn das lokale Trinkwasser eine hohe Fluorkonzentration aufweist. Fragen Sie bei Zweifeln Ihren Kinder-/ Hausarzt. Die Fluor-Prophylaxe ersetzt auch nicht die regelmäßige Zahnpflege ab dem 1. Zahn sowie eine vernünftige Ernährung. 

Wenig bekannt und selten durchgeführt ist die Fortsetzung der Kariesprophylaxe nach Beendigung der Vitamin-D-Vorsorge am Ende des 1. oder 2. Lebensjahres. Die Fluorprophylaxe muss, um eine optimale Wirkung zu erreichen, bis zur Ausbildung des zweiten Gebisses fortgeführt werden. Die Krankenkassen erstatten die Verordnung der Fluorprophylaxe bis zum 18. Lebensjahr. Um eine optimale Wirkung zu erreichen, muss täglich abends nach dem Zähneputzen eine Fluortablette langsam gelutscht werden. Der Effekt wird durch den Kontakt des gelösten Fluorids mit dem Zahlschmelz deutlich verbessert. Alternativ zu den Fluortabletten gibt es auch ein Fluoridgel.



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